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Presseinformation
(ALK Scherax Arzneimittel GmbH) 24.6.2008
Indikationserweiterung
für SQ-standardisierte Milbenpräparate
Wedel,
24. Juni 2008 – Eine spezifische Immuntherapie mit Präparaten von
standardisierter Qualität kann Milbenallergiker vor Neusensibilisierungen schützen.
Das Paul-Ehrlich-Institut erteilte jetzt drei Milbenpräparaten die Zulassung
zur Prävention von Neusensibilisierungen auf weitere Allergene.
Drei
Milbenpräparate der ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH sind ab sofort zur Prävention
von Neusensibilisierungen auf weitere Allergene zugelassen: ALK-depot SQ
Milbenmischung, D. pteronyssinus und D. farinae.
Der Indikationsausweitung dieser Milbenpräparate liegt eine Studie über sechs
Jahre zugrunde, die zeigt, dass eine dreijährige Therapie mit den
entsprechenden SQ-Präparaten die Rate der Neusensibilisierungen bei Kindern mit
Hausstaubmilbenallergie um 60% verringert.1
In
der Gebrauchs- und Fachinformation der SQ-Milbenpräparate sind jetzt auch ausdrücklich
Hinweise auf die Langzeitwirkung enthalten. Unter „Pharmakologische
Eigenschaften und Wirkungsweise“ steht:
„Klinische
Studien mit ALK-depot SQ Milbenpräparaten belegen eine Prävention von
Neusensibilisierungen für sechs Jahre nach Beendigung der spezifischen
Immuntherapie und weisen auf eine lang andauernde klinische Remission und eine
langfristige Beeinflussung der immunologischen Reaktionslage hin
(Langzeiteffekt). Eine 6-Jahresstudie mit 134 Kindern belegte eine um 60%
verminderte Neusensibilisierungsrate nach dreijähriger Therapie mit ALK-depot
SQ Milbenpräparaten, in der Vergleichsgruppe ohne entsprechende Therapie
entwickelten 75% Neusensibilisierungen (Pajno 2001).1 Eine weitere
6-Jahresstudie mit 74 Patienten wies auf die präventive Langzeitwirkung von
ALK-depot SQ Milbenpräparaten hin (Haugaard 1997).“2
Die
Leitlinie der Allergologenverbände DGAKI, ÄDA und GPA (Kleine-Tebbe 2006)3
empfiehlt: „Präventive Aspekte,
insbesondere vermindertes Asthmarisiko und weniger Neusensibilisierungen sind
bei der Entscheidung zur SCIT unbedingt zu berücksichtigen.“ Bei Mono-
und Oligosensibilisierung kann sie die Häufigkeit von Neusensibilisierungen
reduzieren (u.a. Pajno 2001).1
Die
Leitlinie zur spezifischen Immuntherapie führt weiter aus: „…Streng
genommen sind die Studienergebnisse für die verwendeten Extrakte getrennt zu
bewerten, da sie sich herstellerabhängig in ihrer Zusammensetzung und
Allergenaktivität von einander unterscheiden“.3 Damit sind die
Studienergebnisse, die zu einer Indikationserweiterung bei den erwähnten Präparaten
von ALK-SCHERAX geführt haben, nicht ohne Weiteres auf andere Präparate übertragbar.
1
Pajno, G.B. et al.: Prevention of new sensitizations in asthmatic
children monosensitized to house dust mite
by specific immunotherapy. A six-year follow-up study. Clinical and Experimental
Allergy 2001;31:1392-97.
2 Haugaard L et al. A dose-response study of immunotherapy
in asthmatics: 6-year follow-up. Allergy 1997;52(37 Suppl.):162.
3
Kleine-Tebbe J, et al. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für
Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärzteverbandes Deutscher
Allergologen
(ÄDA) und der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin
(GPA): Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei
IgE-vermittelten Erkrankungen. Allergo J 2006;15:56-74.
Informationen
über ALK-SCHERAX
Das
Pharmaunternehmen ist in Deutschland Marktführer für Produkte zur Therapie und
Diagnose allergischer Erkrankungen. Die Allergen-Präparate zeichnen sich durch
eine hohe Qualitätsstufe aus. Die Produktion bei der Muttergesellschaft
ALK-Abelló A/S in Dänemark unterliegt den sehr strengen Anforderungen der
amerikanischen Zulassungsbehörde, der Food and Drug Administration (FDA). In
Deutschland werden die zugelassenen Produkte von ALK-SCHERAX außerdem Charge für
Charge vom Paul-Ehrlich-Institut auf Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft.
Diese aufwändige Qualitätskontrolle bietet zusätzliche Sicherheit bei der
kausalen Therapie von Allergiepatienten. Die behandelnden Ärzte können sich
auf die geprüfte Produktqualität verlassen.
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