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Presseinformation
Fa. WELEDA
12. Dezember 2007
Neue Studie
belegt Wirksamkeit und gute Verträglichkeit der
anthroposophischen Misteltherapie bei
Bauchspeicheldrüsenkrebs
Neueste Studienergebnisse zeigen, dass die ergänzende
Therapie mit Mistelextrakten
(z. B. Iscador®)
auch bei Bauchspeicheldrüsenkrebs eine gute Wirkung zeigt
und gut verträglich ist. So litten die Patienten in der
Mistel-Gruppe im Vergleich zur Kontroll-Gruppe deutlich
weniger unter durch die herkömmlichen Therapien
(Chemotherapie ± Strahlentherapie) bedingten Nebenwirkungen
und lebten länger.
Bauspeicheldrüsenkrebs
(Pankreas-Karzinom)
ist mit einem Anteil von zwei bis drei
Prozent aller bösartigen Krebserkrankungen bei Männern die
fünfthäufigste und bei Frauen die sechsthäufigste Tumorart
und verursacht in den meisten Fällen erst in einem
fortgeschrittenen Stadium Beschwerden, so dass eine
frühzeitige Erkennung sehr schwierig und eine Operation mit
dem Ziel der Heilung kaum möglich ist. Chemo- und
Strahlentherapie haben beim Pankreas-Karzinom lediglich
palliative (lindernde) Wirkung, häufig erfolgt aber aufgrund
des sehr weit fortgeschrittenen Zustands nur eine so
genannte passive Nachsorge ohne schulmedizinische
Medikation, so dass die Behandlung mit Mistelextrakten hier
sehr wirkungsvoll eingesetzt werden kann.
Neue Studienergebnisse*) bestätigen nun die gute
Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Mistelextraktes (Iscador®)
auch bei dem sehr aggressiven, schnell fortschreitenden
Bauchspeicheldrüsenkrebs. 396 Patienten aus 17 Zentren in
Deutschland und in der Schweiz nahmen an der nach den
Richtlinien der „Guten Epidemiologischen Praxis“ (GEP)
durchgeführten Studie teil.
Bei
201 dieser Patienten wurde der Mistelextrakt als Teil einer
unterstützenden Therapie zwei- bis dreimal pro Woche
zusätzlich zur Chemotherapie oder anstelle einer passiven
onkologischen Nachsorge unter die Haut gespritzt. Die 195
Patienten aus der Kontroll-Gruppe wurden dagegen nur mit
einer Chemotherapie behandelt oder erhielten nur eine
passive Nachsorge ohne weitere Medikation. Der
Beobachtungszeitraum betrug in der Mistel-Gruppe etwa 15
Monate, in der Kontroll-Gruppe lag er bei etwa 10 Monaten
und die Dauer der Mistel-Behandlung lag ebenfalls bei zirka
15 Monaten.
Gute Wirksamkeit
der Misteltherapie
In der
Mistel-Gruppe traten deutlich weniger durch die
Chemotherapie bedingte Nebenwirkungen auf als die
Kontroll-Gruppe. So entwickelten nur 20 von 146 Patienten
(14 Prozent) in der Mistel-Gruppe diese Nebenwirkungen, in
der Kontroll-Gruppe litten dagegen 43 von 88 Patienten (etwa
50 Prozent) daran (s. Abb.).

Ebenso
traten in der Mistel-Gruppe deutlich weniger krankheits- und
therapiebedingte Symptome wie Übelkeit, Erbrechen,
Appetitlosigkeit, Depressionen, Müdigkeit, Schlafstörungen
oder Rückenschmerzen auf als in der Kontroll-Gruppe, die
Leistungsfähigkeit der Patienten war besser, sie verweilten
wesentlich kürzer im Krankenhaus und überlebten länger bei
gleichzeitig besserer Lebensqualität.
Gute
Verträglichkeit der Misteltherapie
Nur
sehr wenige der Patienten (1,5 Prozent) reagierten auf den
Mistelextrakt mit leichten, unspezifischen Nebenwirkungen
wie Schwindel, Fatigue, Depression, Übelkeit oder leichtem
Fieber. Bei 22,4 Prozent der Patienten traten so genannte
Lokalreaktionen an der Einstichstelle der Spritze auf.
Starke lebensbedrohliche Nebenwirkungen oder gar eine
Verstärkung des Tumorwachstums wurden nicht beobachtet.
Die aktuellen
Studienergebnisse belegen die gute Wirksamkeit und
Verträglichkeit von
Mistelextrakten bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Wer
mehr über die Misteltherapie erfahren möchte, kann unter der
Telefonnummer 07171/919 414 die kostenlose Broschüre
„Misteltherapie bei Krebs – Erstinformation für Patienten“
bestellen oder sich im Internet unter
www.weleda.de informieren.
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