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Diese Website wendet sich ausschließlich an
Medienvertreter,
die in Fach- und Publikumsmedien über Themen aus dem
Gesundheitswesen
berichten. Wir publizieren Texte, die für die
Veröffentlichung bestimmt sind und uns von
den Autoren zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden - auch wenn sich
diese nicht
ausdrücklich und/oder
exklusiv an Medienvertreter richten.
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zu den aktuellen
gesundheitspolitischen Beiträgen
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Editorial: Es ist kein Geheimnis, dass das
Gesundheitswesen nicht
ausschließlich, oder auch nur überwiegend, selbstlos
und unter strikter Anwendung altruistischer
Prinzipien
gelenkt wird.
Selbst wenn die an den Entscheidungsprozessen
Beteiligten tatsächlich für die kranken Menschen nur "das Beste" wollen, bedeutet dies leider nicht
automatisch, dass sich diese im Prinzip lobenswerten Bemühungen für
den individuellen
Patienten auch wirklich positiv
auswirken. Nicht umsonst heißt es ja seit eh und je " Der Weg zur Hölle
ist mit guten Vorsätzen gepflastert...".
Vor allem wirken sich in guter Absicht initiierte Einsparungen
im Gesundheitswesen oft für einzelne Patienten schädlich aus, da
pauschale gesetzliche
Regelungen keinen oder zu wenig Raum für individuelle
ärztliche Entscheidungen lassen. Doch wenn es um
die Behandlung von Krankheiten geht, sollte die
Kompetenz des Arztes die Auswahl der Ressourcen steuern
- nicht aber die Meinung von mehr oder weniger
kompetenten Gremien, die am grünen Tisch entscheiden,
was sie der Gesellschaft unter Kosten-Nutzen-Aspekten
finanziell zumuten
möchten.
Die ärztliche
Therapiefreiheit steht leider seit Jahren vielerorts nur
noch auf dem
Papier - ethisch motivierte Ärzte werden Land auf Land ab von
praxisfernen Pfennigfuchsern und Bürohengsten ausgebremst, die nicht
die blasseste Vorstellung davon haben, was sie bei ihrem
Dienst nach Vorschrift einzelnen Kranken zumuten.
In diesem Zusammenhang ist eines aber klar: eine
Veröffentlichung der Argumente der Beteiligten
- die im Vorfeld der Entscheidungen
ausgetauscht/diskutiert wurden - kann in keinem Fall
schaden. Eine solche Publikation schafft Öffentlichkeit
und regt eine kritische Diskussion an. Daher werden
wir an dieser Stelle in lockerer Folge -und ohne Anspruch
auf Vollständigkeit - im Zusammenhang mit umstrittenen Entwicklungen
im Gesundheitswesen gesundheitspolitische Beiträge im Original
publizieren, bzw. zu diesen verlinken. Um eine möglichst objektive Bewertung der jeweiligen Argumente muss sich
dann jeder Leser selbst bemühen.
Dr. med. Jochen Kubitschek
Chefredakteur Medizin 2000
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